Blutwürmer – Die Invasion beginnt

Es war der erste warme Frühlingstag. Die prallen Knospen der Bäume knackten in der Sonne und die Vögel balzten im Geäst. Es war vollkommen windstill. Nur Dinas gleichmäßige Züge verzerrten die perfekte Spiegelung des Himmels in der Wasseroberfläche. Es war noch nicht viel los am See, nur eine Handvoll Leute. Dina schwamm die letzten paar Meter, bis sie stehen konnte, dann stieg sie langsam aus dem See – nackt und strahlend wie eine Göttin im Morgentau. „Na? Wie ist das Waser?“, fragte Georg. Dina schüttelte ihre dunklen Strähnen über ihm aus. „Nass. Und so kalt“, lachte sie und hob Georg ihren kleinen Finger entgegen. „Na warte!“ Georg sprang auf, umfasste Dinas kleinen Finger mit seiner warmen Hand. Dann umschlang er sie mit beiden Armen, rang sie sanft zu Boden und begann sie neckisch zu küssen. Dina hatte Gänsehaut am ganzen Körper. Sie liebten sich kurz aber intensiv. Der erste Waldsee-Quickie der Saison. Es war ihr Frühlingsritual. Ein wenig Nervenkitzel auf die Schnelle, aber ohne die Gefahr, von Kindern überrascht oder von verklemmten Moralaposteln gemaßregelt zu werden. Denen war das Wasser noch zu kalt um diese Zeit. Dennoch, andauernde Liebesspielchen in der freien Natur waren den warmen Sommernächten vorenthalten. Die Luft zu spüren auf jeden Zentimeter Haut, der Duft der Erde, das kühle Gras, engumschlungen zu verschmelzen mit dem Mondschein – es gab nichts Schöneres auf der Welt. Aber fürs erste war es genug. Jetzt lagen beide einfach nur da und genossen die Sonne. Dina cremte sich nach einer Weile ein. Georg cremte sich nie ein. Meistens schaffte er es allerdings bekam er wirklich nur selten mal einen Sonnenbrand, und wenn, dann nur einen leichten. „Au!“ „Was los, Schatz?“ Dina fühlte mit dem Finger nach einer Stelle unter ihrer linken Brust. „Ah, das brennt.“ „Lass mal sehen…ja, da hast du nen roten Fleck. Sieht aus wie’n Stich.“ Dina hob ihre Brust ein wenig an, um nachzusehen. Es war eine kreisrunde helle Rötung mit einem dunkleren Punkt genau in der Mitte. „Hattest du ne Zecke in letzter Zeit?“, fragte Georg. „Nein. Aber vorhin im Wasser hat mich was gepikst. Ich dachte es wär vielleicht ne Kiefernnadel im Wasser gewesen oder so.“ „Na ja. Da machen wir daheim auf jeden Fall gleich was drauf, nicht dass sich das entzündet.“

Sie behandelten die Stelle zuhause mit Wunddesinfektionsspray, doch es half nichts. Der Fleck schwoll über Nacht an. Nicht großflächig wie ein Bienen- oder Wespenstich. Nur innerhalb des Kreises, der sich deutlich rot abzeichnete. Georg meinte, Dina solle lieber gleich zum Doktor, aber Dina winkte ab. „Wegen so was doch nich. Is wahrscheinlich nur‘n bisschen entzündet vom Seewasser oder der Sonnencreme, das geht schon wieder weg. Weißt du noch die Monstermoskitos in Bali? Da war auch jeder Stich dick für mehrere Tage. Das braucht halt seine Zeit.“ „Ja, aber das is ja schon ganz schön dick“ „Willst du mir sagen, dass ich dick bin?“ „Schatz!“ „Scherz! Lieb dich!“ „Lieb dich auch!“ „Und wenn es nach einer Woche immer noch nicht besser ist, geh ich zum Arzt.“ „Versprochen?“ „Versprochen!“

„Und du bist sicher, dass es keine Zecke war?“, meinte Katja in der Mittagspause. „Ich hatte mal Borreliose, das sah genau so aus. Also nicht so geschwollen aber auch mit dieser Kreisrötung. Wobei, bei mir war der Kreis größer und nicht so scharf gezeichnet. Geh lieber mal zum Arzt. Sicher ist sicher. Ich hab zwar sechs Wochen gelitten, weil ich nix trinken sollte, während ich das Antibiotika nehm, aber besser als ein Leben lang Borreliose.“ „Ja, das war hart. Für uns alle. Du bist ja nüchtern nicht zu ertragen“, scherzte Dina. Katja schaute kurz empört, dann prusteten beide los. Dina und Katja waren ein Herz und eine Seele. Meistens zumindest. Wenn es um Musik ging, lagen sie Welten auseinander. Katja liebte Schlager und Hüttengaudi, Dina war schon von klein auf Hosenfan und würde es auch bleiben. Bis zum bitteren Ende. Aber sie waren ein blonder Engel und ein schwarzer Teufel vereint im Kampf gegen die alten weißen Männer und aufgesteckten Matronen im Kollegium der Neustädter Grundschule. „Aber nein“, lenkte Dina nach dem Lachanfall ein, „ich hatte garantiert keine Zecke. Das hätte ich doch gesehen.“ „Vielleicht war’s ja auch ne Kriebelmücke oder so ne Tigermücke“, meinte Katja. „Hau auf jeden Fall mal fett Alkohol drauf, das hilft gegen die meisten Sachen.“

Dina versuchte es mit Propanol, mit heißen Salbeiteebeuteln, mit Jodsalbe und mit Honig, doch auch das brachte keine Linderung.

Nach sechs Tagen war der Fleck zu einer Beule herangewachsen. Aus einem inzwischen tief dunkelroten Ring erhob sich eine schmerzhafte Wölbung, wie eine Blase von der Größe einer reifen Kirsche. Die Haut war zum Zerreißen gespannt und so dünn, dass Dina durchschauen konnte, wenn sie mit der Handylampe draufleuchtete. Die Beule juckte und brannte im Inneren, als würde sich etwas tiefer ins Gewebe hineinfressen. Dina verzog ihr Gesicht vor Schmerz und Ekel. Georg hörte ihren Aufschrei. Er rannte ins Bad und sah Dina wie sie sich kreidebleich am Waschbecken abstützte. Dina schrie und schluchzte vor Entsetzen. „Da is was drin, oh mein Gott, da is was drin!“ „Was? Wo is was drin?“ „In der Beule, in dem Stich!“, kreischte Dina. „Oh mein Gott! Irgendwelche Viecher sind da drin! Ich hab gesehen, wie sich was bewegt hat unter der Haut!“ „Hä? Wa? Das gibt’s doch gar nicht! Das gibt’s doch nur in den Tropen.“ Georg war vollkommen aus dem Häuschen. Doch dann fing er sich: „Lass mich mal schauen“, sagte er beschwichtigend. Dina wimmerte. „Wow, das sah gestern Abend aber noch nicht so schlimm aus“, stellte Georg fest. „Okay, lass mal sehen…“ Georg drückte mit seinem Zeigefinger nur ganz leicht auf die Beule. „Aua!“, schrie Dina und haute ihm eine. „Sorry.“ Georg hob Dinas Handy auf und leuchtete die Beule an. „Hm. Also ich seh nix. Aber ich glaub das Beste ist, wir stechen es auf.“ „Ja, okay, mach“, wimmerte Dina. Sie wippte in den Knien und schüttelte die Hände, als müsste sie dringend pinkeln. Georg ging los, holte eine Stecknadel und hielt sie übers Feuerzeug bis sie glühte. Er zog zweimal an der Klopapierrolle, dann riss er ab. „Warte“, forderte Dina. „Ich will’s sehen“. Sie stellte sich aufrecht vor den Badezimmerspiegel. Aber sie musste auf Zehenspitzen stehen, damit sie die Stelle sehen konnte. „Okay?“, fragte Georg. „Okay“, bestätigte Dina.

Georg war Schreiner von Beruf. Die derben Sprüche, mit denen er Anfangs ankam, hatte ihm Dina schnell abgewöhnt. So könne er im Geschäft reden, aber nicht mit ihr. Sie war ja nun weiß Gott nicht zimperlich und konnte auch einiges vertragen, aber diese ganze Baustellen-Machoscheiße konnte sie noch nie ab. Das war okay für ihn. Damit konnte er leben. Ein Leben ohne Dina konnte er sich nicht vorstellen. Sie hatten sich im Alten Schlachthof beim Hosenkonzert kennengelernt. Dina war im Moshpit auf dem Arsch gelandet, Georg hatte sie hochgezogen. Kein Wort, nur ein Blick, und alles war klar. Sie verloren sich im Gedränge aus den Augen. Wär ja auch creepy, wenn man sofort aneinander kleben bleibt. Aber die Begegnung ließ weder ihn noch sie los. Beide suchten einander, über Social-Media-Kanäle und sogar Stadtmagazine. Keiner der beiden wusste, dass sie in der selben Stadt wohnten. Doch Marvin, den beide über Ecken kannte, stellte schließlich den Kontakt her. Er gab Georg Dinas Nummer. Der Rest ist Geschichte, wie man sagt. Dina räumte ganz schön auf in Georgs Leben. Und das fand er auch ganz gut so. Vor fünf Jahren war er noch weit entfernt davon, ein verantwortungsvoller Mann zu sein. Es steckte nichts hinter den Sprüchen, die er täglich klopfte. Heute war er bereit für Hochzeit, Kinder, Haus, das volle Programm. Im Prinzip war zwischen ihm und Dina alles soweit klar. Und in Kürze würde er auch den Mut aufbringen, ihr den Antrag zu machen.

Wenn Georg so da stand, wie er es jetzt tat, mit seinen Kupferlocken, dem akkuraten Bart und dem hochkonzentrierten Blick durch seine Holzbrille, kam er Dina vor wie ein Wissenschaftler, oder ein Chirurg. Und gar nicht wie ein Schreiner oder gar ein Baustellenmacho. Sie hatte Schiss davor, die Beule zu öffnen. Aber sie vertraute Georg.

„Bereit?“ „Ja.“ Georg setzte die Nadel an und deckte sie mit dem Klopapier ab. Doch der Stich brachte wenig Flüssigkeit zutage. Beide hatten eine Pickelerruption erwartet. Stattdessen floss nur wenig Blut und Eiter aus der Beule. Georg drückte nach, Dina schrie auf vor Schmerz. „Sorry, aber ich glaub, das muss raus.“ Mehr Blut und Eiter strömten zäh wie Kleber aus dem kleinen Nadelloch. Die Flüssigkeit roch widerlich nach verrottetem Fleisch in Apfelmus. Georg nahm sie mit dem Klopapier auf. Als er genauer hinsah, schlängelten sich winzige rote Würmchen darin. Die Haut, die zur Beule gespannt war, hing nun schlaff hinunter, wabernd und sich windend wie eine Tasche voller Würmer. Dina sah nicht, was sich im Klopapier gesammelt hatte, aber sie sah das Gewusel unter ihrer Haut im Spiegel. „Oh mein Gott! Fuck, die fressen sich rein! Georg, die graben sich tiefer rein, mach sie kaputt!“ Kurzentschlossen nahm Georg die Nagelschere aus dem Spiegelschränkchen zur Hand, fasste den Hautlappen und schnitt ihn ab. „AAAH“ „Sorry, Schatz, aber das muss weg!“ Er dachte, es wäre wie bei einer Blase, dass rote aber unverletzte Haut zum Vorschein käme, wenn man die Haut wegschnitt. Er schnitt und wischte, aber unter der Blase war ein Krater. Ein Loch im Fleisch, durchsiebt von Löchern, doch kaum Blut. In dem Fetzen Haut, den er abgeschnitten hatte, Dina wurde schwarz vor Augen. Georg schaffte es gerade noch, Schere, Haut und Klopapier ins Waschbecken zu werfen und sie aufzufangen. Er ließ Dina langsam zu Boden gleiten. Er schaffte es kaum, Dinas Handy vom Wäschekorb aufzuheben, um den Krankenwagen zu rufen, so zitterten seine Hände.

„Keine Sorge, Herr Heuschopf, das wird schon wieder“, sagte Doktor Obernauer. „Ich muss zugeben, so ein Fall ist mir bisher nicht untergekommen. Derartige Parasiten kommen eigentlich auch nicht vor in unseren Breitengraden. „Das hab ich ja auch gesagt, aber dann war alles voller Würmer.“ „Na ja, durch die globale Erderwärmung werden auch immer mehr Arten von Schädlingen bei uns heimisch. Ich habe ihrer Freundin ein Beruhigungsmittel gegeben, damit sie die Nacht durchschläft und prophylaktisch ein Anthelminthikum verabreicht, das die Würmer abtötet, sofern tatsächlich noch welche vorhanden sein sollten. Allerdings würden wir Frau Gerber gerne noch ein, zwei Tage zur Beobachtung dabehalten. Zumindest solange, bis die Laborbefunde aus dem Tropeninstitut da sind. Gehen sie nach Hause, versuchen sie etwas zu schlafen und kommen sie morgen wieder.“ Georg war nicht wohl bei dem Gedanken. Aber Dina war ausgeknockt und es gab nichts, was er hier noch tun konnte. „Na, schlafen werd ich wohl kaum. Aber ich kann zumindest ihren Eltern Bescheid sagen und ne Tasche packen, wenn sie länger hier sein muss.“ „Tun sie das.“ Doktor Obernauer sah noch ziemlich jung aus. Vielleicht Mitte Dreißig. Aber er wirkte erfahren und zuversichtlich, das beruhigte Georg. Er küsste Dina auf die Stirn: „Tschüß mein Schatz, bis morgen.“

Mitten in der Nacht erwachte Dina mit Atemnot. Herr Helle, ihr Zimmernachbar, ein alter Mann, der nach einem Schlaganfall eigentlich im Koma lag, kniete über ihr auf ihren Armen und presste mit beiden Händen auf ihren Brustkorb. Er knurrte und knirschte mit den Zähnen. Speichel tropfte in langen Fäden von seiner Unterlippe in Dinas Gesicht. Sie versuchte zu schreien, doch sie brachte keinen Ton heraus. Langsam näherte sich sein Gesicht dem ihren. Er knurrte und fletschte immer bedrohlicher wie ein tollwütiges Tier. Dina rang panisch nach Luft. Vergeblich versuchte sie, sich zu befreien, ihn mit den Knien von sich herunter zu treten, nach Hilfe zu rufen. Als das Gesicht des alten Mannes so nah war, dass sie die Wärme seines Atems spüren konnte, schnappte er zu.

Dina schreckte auf. Ihr Herz raste, ihr Mund war staubtrocken, sie röchelte. Es war dunkel im Zimmer, trotzdem erkannte Dina deutlich, dass der alte Herr Helle im Bett daneben noch immer komatös war. Dina japste, als sich Bauch und Brust in einem Krampf zusammenzogen. Der Schmerz war schier unerträglich. Anfang des Jahres hatte sie ähnliche Schmerzen, nachdem sie eine „Pille danach“ geschluckt hatte, als ihre Tage ausblieben. Zwar hatte sie mit Georg beschlossen, die Verhütung abzusetzen, doch in Wahrheit war sie noch nicht bereit für eine Schwangerschaft. Georg wusste nichts davon. Jetzt spürte sie intensive Kontraktionen in ihrem ganzen Leib. Kalter Schweiß rann aus jeder Pore ihrer Haut, der Kreislauf war kurz davor, schlapp zu machen. Gekrümmt vor Qual schleppte sich Dina ins Badezimmer. Das Licht stach ihr wie glühende Nadeln in die Augen. Sie stützte sich am Waschbecken ab, krampfte, keuchte und hustete bis sie schließlich ein tennisballgroßes Knäuel roter Würmer herauswürgte. Das mussten Hundertausende sein. Entsetzt riss Dina den Wasserhahn auf und presste das wimmelnde, schleimige Gemenge mit zitternden Händen in den Abfluss. Immerhin hatten die Krämpfe jetzt nachgelassen. Dina sah rote Schatten vor ihren Augen. Sie blickte in den Spiegel und entdeckte, dass ihre Augen gefüllt waren mit roten Würmern.

Dina kam auf dem Boden wieder zu sich. Allerdings war sie nicht wirklich bei sich. Sie stand auf du löschte das brutale Licht im Badezimmer. Trotz der Dunkelheit sah sie als wäre es helllichter Tag. Sie war sich nicht sicher, vermutlich stand sie unter Schock, aber sie hatte nicht das Gefühl, die Kontrolle über ihren Körper zu haben. Sie versuchte vergeblich, den linken Arm zu heben. Sie versuchte, einen Schritt zu tun, doch ihre Gliedmaßen gehorchten ihr nicht. Als wäre sie ferngesteuert, verließ Dina das Badezimmer. Sie trat seitlich an das Bett von Herrn Helle heran, neigte sich zu ihm hinunter und spürte mit ihrer Zunge nach seiner Halsschlagader. Dina strengte ihren ganzen Willen an, versuchte gegenzusteuern, doch es war vergebens. Sie fühlte Herrn Helles Puls an ihrer Zungenspitze, dann biss sie zu. Mehrmals. Nach jedem Biss spuckte sie große Stücke Haut und Fleisch aus, bis sie die Arterie freigelegt hatte. Sie umschlang das Blutgefäß mit ihrer Zunge, zog ein wenig daran als wolle sie die Spannung einer Leine prüfen. Dann durchtrennte sie die Ader mit den Schneidezähnen und umschloss das dem Herzen zugewandte Ende mit den Lippen wie einen Strohhalm. Dinas machtloses Bewusstsein schrie und weinte und flehte, doch ihr Körper erfuhr orgastische Wellen des Wohlbehagens mit jedem Schwall des warmen Bluts, das ihm die Arterie entgegen pumpte. Als die Nachtwache hereintrat, um Dinas Vitalzeichen zu kontrollieren, fuhr Dinas Körper herum. Er schlug den Pfleger mit einem Schlag nieder, hob den 90 Kilo Körper scheinbar mühelos auf Dinas Bett und trank ihn auf die gleiche Weise aus, wie Herrn Helle. Dann machte er sich auf die Suche nach weiteren Blutquellen, denn er spürte noch immer einen unstillbaren Durst.

Georg hatte kein Auge zugetan. Irgendwann war er es leid, sich im Bett zu wälzen, stand auf und setzte sich in die Küche. Benommen vor Müdigkeit starrte er auf sein fast leeres Wasserglas, als ihn etwas wie ein heißer Blitz durchfuhr. Er hob das Glas an und betrachtete den letzten Schluck ganz dicht vor seinen Augen. Im ersten Augenblick dachte er, er sei vielleicht nur paranoid. Doch beim zweiten Hinschauen war er sich sicher: im Wasser schwammen kleine rote Würmchen.


Martin Brunner, 2020

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